Mangareview – Last Game 3

Hui, Band 3 war eine Achterbahnfahrt. Erst habe ich nicht ganz verstanden, wieso auf einmal Kei mit auf dem Mangacover ist, doch nachdem ich den Band ausgelesen hatte, stellte ich verdutzt fest… Mindestens 50 % der Story beschäftigen sich diesmal mit unserem Neuankömmling aus dem letzten Band und ich kann noch nicht so richtig einschätzen, ob er ein Guter oder ein Böser ist. – Aber ich mag ihn recht gerne. *grins*

Trotzdem kommen unsere beiden Turteltauben nicht zu kurz. Die Story schließt gleich an den letzten Band an, was so viel bedeutet wie: Auf-auf-zum-Klub-Ausflug! Uns erwarten einige süße und sogar echt romantische Szenen. Was bei Mikoto noch mehr zu Verwirrung führt, als sowieso schon in ihrem Kopf (und ihrem Herz?) vorhanden ist. Naoto dagegen wird sich immer mehr bewusst, dass der Satz: „Wir sind nur Freund“, nicht das ist, was er von Mikoto hören will. Während er immer öfter versucht, sie darauf hinzuweisen, ist das Schicksal ihm dagegen wenig gnädig und legt ihm immer wieder Steine in den Weg.
Und dann noch dieser unverhoffte Zusammenstoß zwischen mikoto und Naoto. Dumm nur, dass der das nur für einen Traum hält.

Als neuen, offensichtlich Einfluss nehmenden, Charakter lernen wir Naotos Schwester Ryoko kennen. Sie bietet Naoto um den Gefallen, sie zu einer Geburtstagsfeier zu begleiten. Hierzu soll er dann auch gleich noch die anderen beiden (Mikoto und Kei) mitbringen.

Das wird sicher lustig…

Ich freue mich sehr, dass nicht nur unsere beiden Protagonisten, sondern auch deren Freunde immer mehr an charakterlicher Tiefe gewinnen. Gerade Kei macht einen ganz schönen Wandel durch, denn plötzlich fragt er sich selbst, wieso Mikoto irgendwie immer in seiner Nähe auftaucht. Wir lernen eine vollkommen neue Seite an ihm kennen, die schon fast fürsorglich scheint. Aber da gilt es wohl erst mal abzuwarten, wie es in Band 4 weitergeht. Alles in allem gibt es auf jeden Fall wieder viel zu lachen.

Besonders auffällig sind bei den Zeichnungen dieses Mal, die vielen schüchtern-verlegenen Mimiken. Es wimmelt wirklich gerade zu von Blumen, von denen sich selbst unsere Hauptfiguren fragen wo sie auf einmal herkommen. Das gibt dem Ganzen wieder eine niedliche Note. Was ich auch sehr schön finde, ist, dass auch mal aus der Sicht der Jungs „romantisch“ erzählt wird. Man merkt schnell, dass hier nicht nur Mädchen der Rosa-Roten-Brille erliegen können. Was ich ziemlich erfrischend finde. Denn meistens ist es ja doch so, dass Romkom- oder Shojo-Manga aus Mädchensicht erzählt werden.

Persönliche Bewertung: Last Game – Band 3

Halten wir also fest, dass in Band 3 vor allem die zwischenmenschen Beziehungen im Vordergrund stehen und nicht das wirkliche vorankommen in der Story an sich. Meiner Meinung nach ist das aber eher förderlich als tragisch. Langsam kann ich mich richtig gut in die einzelnen Charaktere hinein versetzen und entwickle auch eine gewisse Empathie für jeden Einzelnen.

Diesmal gibt es einen Bonusmanga und eine Mini-Sidestory. Was ich an Band 3 besonders cool finde, sind die tollen Titelbilder zu den verschiedenen Kapiteln. Ich bin ein Fan davon, Charaktere dort mal, außerhalb ihrer Komfortzone, in anderer Kleidung zu sehen.

Geht’s da nur mir so?

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