Mangareview – Last Game 2

Nachdem Band 1 von Last Game mit einem eher kindlich angehauchten Cover kam (es ging ja um den Zeitraum zwischen Grundschule und Oberstufe, in denen sich unsere Protagonisten immer wieder begegnet sind), kommt Band 2 nun mit einem sehr ansprechenden Cover, das auch prima zum Titel der Reihe passt.

Als ob die „Beziehung“ zwischen Mikoto und Naoto für die beiden nicht schon kräftezehrend wäre, bekommen Sie mit Kei einen Neuzugang der Extraklasse. Am einfachsten beschreibt man Kei wohl als Dorfjungen, der genug vom langweiligen Dasein als Landei hat und sich ins Stadtgetümmel stürzen will. Und so bringt er gut Schwung in die Story.

Während wir zu Beginn der Geschichte erst mal Einblicke in die Kindheit und den bisherigen Werdegang unserer Protagonisten bekamen, starten wir im neuen Band direkt in der Gegenwart.

Inzwischen befinden wir uns an einer staatlichen Universität, an der es nun Zeit wird, sich für verschiedene Klub-Aktivitäten zu engagieren. Dementsprechend dauert es nicht lange, bis die beiden (ursprünglich als Gefallen) im Astronomie-Klub einziehen und auch schon das erste größere Schulfest ansteht, um Mitglieder zu werben.
Wir erfahren mehr über die beiden Hauptcharaktere, aber auch über die „Nebendarsteller“ die Mikoto und Naoto jeden Tag sowohl privat, als auch im Schulalltag begegnen. Beide befinden sich diesmal in einer ungewissen Haltung, da keiner von beiden so wirklich versteht, wie er eigentlich für den jeweils anderen empfindet und umgekehrt.

Erzählerisch wird langsam Spannung aufgebaut, sowohl, weil neue Faktoren dazustoßen als auch, weil sich deutlicher mit der Frage: „Was ist das eigentlich für ein seltsames Gefühl“, auseinandergesetzt wird. Wir erleben also eine ganze Menge, verworrene Momente – inkl. Selbstgespräche die einen durchaus mal zum Schmunzeln bringen.
Gefühlt sind die Seiten auch mit mehr Sprechblasen gefüllt als zuvor. Was ich sehr positiv finde, da es auch die Veränderung zwischen den verschiedenen Parts widerspiegelt. Mikoto zum Beispiel, hat ja nie wirklich viel gesprochen. Inzwischen wirkt sie eher schüchtern als verschlossen. – Es bringt einfach mehr Tiefe.

Die Zeichnungen sind wieder sehr schön geworden. Persönlich bin ich ja echt ein Fan davon, wenn man gut erkennt, dass es sich wirklich um handgezeichnete Figuren handelt, weil die Linien nicht immer miteinander abschließen. Neben den, bereits in der Review zu Band 1 erwähnten, (traumhaften) Haaren die zu Naoto gehören – die finde ich wirklich toll *grins*, gibt es auch eine Szene in der Mikoto einen Auftritt im Maid-Kostüm hinlegt. Der ist ultimativ bezaubernd, auch wenn sie aussieht wie ein anderer Mensch.

Persönliche Bewertung: Last Game – Band 2

Neben der Storyline gibt es auch diesmal den ein oder anderen Rand-Kommentar der Mangaka, ein Bonusmanga zur Story und eine unabhängige Kurzgeschichte.

Ich muss zugeben, dass mich die Erzählart einige Male an Ouran Highschool Host Club erinnert hat (und ich liebe es!), weshalb ich schon äußerst gespannt bin, was in Band 3 passieren wird.

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