Manga Bilanz – The Promised Neverland

Es gibt kein Entkommen

„Die Frau, die sie wie ihre Mutter lieben, ist nicht ihre wirkliche Mutter, und die Kinder, mit denen sie zusammenleben, sind nicht ihre Geschwister. Denn Emma, Norman und Ray wachsen wohlbehütet in einem kleinen Waisenhaus auf. Doch eines Tages endet ihr glücklicher Alltag abrupt, als sie die schockierende Wahrheit über ihr Zuhause erfahren. Welches Schicksal wird die Kinder erwarten…?!“ – carlsen.de

Allgemeines

Autor: Kaiu Shirai, Posuka Demizu

Verlag: Carlsen Manga

Debüt: März 2018

Bände: aktuell 5 (jap. aktuell 9 Bände)

Wenn aus einem Traum ein Albtraum wird…

Ein Waisenhaus mitten im Nirgendwo, mit weiten Wiesen, einer wundervollen Ziehmutter, die den Kindern Liebe zuteil werden lässt, als wären es ihre eigenen Kinder und ein Wald in dem bis zu einer bestimmten Grenze getollt werden kann. Alles inklusive eines festen Zeitplans, in den so ziemlich jede tägliche Aktivität eingebaut ist. Vom Bett machen, übers Frühstück, verschiedenen Unterrichtseinheiten bis hin zu Hausarbeit und Freizeit ist alles eingeplant. Neben diesen ganzen Aktivitäten ist auch die persönliche Kennnummer am Hals jedes Kindes, Teil dieses Waisenhauses.

Hier lernen die Kinder was man so fürs Leben draußen braucht. Das ist Grace Field House.

Im Grund führen sie alle ein glückliches und erfülltes Leben.

Es gibt nur zwei Regeln…

Erstens: Halte dich an das was Mama sagt und ihren Tagesablauf.

Zweitens: Verlasse niemals das Gelände des Waisenhauses.

Immer mal wieder verlässt ein Kind das Waisenhaus, weil (zumindest laut ihrer Ziehmutter Isabella) eine Familie für es gefunden wurde.

Eines Tages wird die kleine Conny auserkoren und wie der Zufall es so will vergisst sie ihr Lieblingskuscheltier, was Emma dazu bringt Mama Isabella und Conny, mit Norman, nachzugehen.

Was dann kam, wäre (vielleicht) besser versteckt geblieben…

Glücklicherweise können die beiden Mama Isabella und Conny einholen oder besser, sie kommen am Ausgangstor des Waisenhauses an und finden dort einen Wagen vor, aber keine Menschenseele.

Doch was sie dann sehen, würde wohl kein normaler Mensch als Glück bezeichnen. Conny, erstochen auf der Ladefläche des Wagens.

Kurz vor einem Panikausbruch können sich Emma und Norman gerade noch vor Mama Isabella und den geheimnisvollen Wesen verstecken mit denen Mama sich unterhält. Und wie sich herausstellt, wird Conny wohl als Futter für eben diese enden…

Für all diejenigen die den Manga noch nicht gelesen haben möchte ich erwähnen, dass es ab jetzt zu eventuellen Spoilern kommen kann. Nach der Entwarnung weiter unten könnt ihr dann weiterlesen.

Wer mal rein lesen möchte, kann bei Carlsen einen Blick in die Leseprobe werfen: Hier geht’s zur Leseprobe…

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Nachdem Emma und Norman total aufgelöst wieder im Waisenhaus ankommen, finden sie auch noch heraus, dass ihr Freund Ray sie seit jeher belogen hatte.

Er weiß um die Umstände der angeblichen Familienfindung und wusste auch, was mit den Kindern passierte, wurde eine Familie für sie gefunden. Denn diese werden nicht an irgendwelche Familien übergeben, sondern Wort wörtlich als Nahrung ausgeliefert.

Abhängig von ihrem Alter und deren Testergebnissen werden sie in verschiedene Qualitätsstufen unterteilt und an die Monster zur… nennen wir es mal Fütterung, abgegeben.

So erfuhren Emma und Norman, dass ihr geliebtes Zuhause im Prinzip nichts anderes war als eine Farm auf der sogenannte „Fleischmenschen“ als Opfergaben und Nahrung für diese schrecklichen Monster herangezüchtet wurden.

In folge der neuen Erkenntnisse machen die drei einen Fluchtplan. Der aber immer wieder von aufkommenden Problemen ins Schwanken gebracht wird. Eine riesige Mauer rund um das Gelände, eine Schwester die zu Mama Isabellas Unterstützung herangezogen wurde und die Tatsache, dass Mama Isabella scheinbar Wind von ihrem Vorhaben bekommen hat, erschweren die Planung maßgeblich.

Aus diesem Grund beschließen sie die zwei nächstältesten Kinder einzuweihen und in die Planung mit einzubeziehen.

——– SPOILER ENDE ——–

Nun muss also ein Plan her, wie sie dem Treiben im Waisenhaus entkommen können, ohne weiter Aufsehen zu erregen oder Mama Isabelle zu zeigen, dass sie mehr wissen als sie jemals zugeben würden. – Ein Zeitrennen um ihre Leben beginnt.

Ob sie es schaffen ein anderes Leben zu beginnen und zu überleben ist auch in Band 5 noch nicht wirklich sicher. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, hier Zeit zum Lesen zu investieren.

Anime Adaption folgt

Dank des einschlagenden Erfolgs der Mangareihe, ist es den Fans vergönnt sich nun auch auf eine Anime Adaption der Story freuen zu dürfen.

Schon im Januar 2019 soll die Serie im Simulcast von Wakanim anlaufen und Emma und ihr Freunde können uns mit auf ihr außergewöhnliche Reise nehmen.

Hier könnt ihr Mal in den offiziellen Trailer reinschauen.

Fazit

Ich bin eigentlich gar kein großer Fan von Mysterie-Manga, da die Storylines oft sehr langwierig sind. Das ist einfach nicht für Jedermann etwas und so habe ich auch in Band 1 von The Promised Neverland mehrere Anläufe gebraucht um wirklich dran zu bleiben.

Im Nachgang kann ich jetzt aber guten Gewissens sagen, dass ich wirklich froh bin nicht aufgegeben zu haben, denn die Story ist interessant, fesselnd und wirklich unvorhersehbar. Nachdem das Grundkonstrukt erklärt und eine Basis aufgebaut wurde, kommt alles Schlag auf Schlag und oft wusste ich als Leser selbst nicht, wer den jetzt tatsächlich der Gute und wer der oder besser „das“ Böse ist, was tatsächlich sehr zur Entwicklung meiner Neugierde beitrug.

Selbst jetzt nach Band 5 kann ich es kaum abwarten, bis Ende Januar der neue Band auf Deutsch erscheint, aber bis dahin, werde ich mir erst Mal den Start der Anime Adaption zu Gemüte führen.

Ich wünsche euch noch schöne Restfeiertage und einen guten Rutsch nach 2019!

Eure AsunaeYukki

Kommentar:
Manga ©Kaiu Shirai, Posuka Demizu, Shueisha Inc.
Deutsche Fassung ©Carlsen Verlag

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