Manga Bilanz – Color of Happiness

„Sachi kommt mit ihren Eltern nicht klar und will einfach nur weg. Deshalb täuscht sie gemeinsam mit dem Typen, der sie immer stalkt, eine Entführung vor. Versteckt in dessen Einzimmer-Appartment machen die beiden einen Deal: Wenn sie mit der Entführungsnummer durchkommen, wird geheiratet …“ – egmont-manga.de

Allgemeines

Autor: Hakuri
Verlag: Egmont
Debüt: Oktober 2018
Bände: bisher 2 – (in jap. bisher 5 Bände)

Es kam völlig anders als erwartet.

Den ersten Band von Color of Happiness hat mir wieder meine liebe Freundin Kyo geliehen. Mit der Aussage: „Das musst du unbedingt lesen“ – hielt sie mir den Manga hin.
Sie sagte nur, dass es um ein Mädchen geht, dass bei ihrem Entführer lebt der sich zeitnah auch als ein Stalker entpuppt, weshalb ich anfangs erst Mal an das Stockholm-Syndrom gedacht habe und ziemlich skeptisch war.

Die Storyline setzt damit an, dass die 14-jährige Sachi mit ihrem vermeintlichen Entführer in dessen Einzimmer-Appartment sitzt und die Nachrichten im Fernsehen verfolgt. Hier wird rauf und runter berichtet, dass vor einer Woche eine Mittelschülerin als vermisst gemeldet wurde und die Polizei auf eine Entführung tippt.

Doch Sachi sieht das vollkommen anders…

Unabhängig davon, dass seine (ganze!) Wohnung voll mit Fotos hängt, auf denen sie an den verschiedensten Plätzen und in den unterschiedlichsten Zeiten und Situationen zu sehen ist, ist Sachi der festen Überzeugung, dass der (noch?) namenlose Junge sie gerettet hat. Gerettet vor „jenen Leuten“ die, wie sich später noch raus stellen soll, wohl Sachis Eltern sind.
Hierbei macht unser namenloses Kerlchen aber dennoch keinen Hehl daraus, dass er sie in Wirklichkeit tatsächlich entführen wollte und die Situation einfach ausgenutzt hat.

Band 1 erlaubt erste Einblicke in die Gefühlslage unserer beiden Protagonisten. Während Sachi ihre Eltern als lachhaft und heuchlerisch bezeichnet, weil diese für die Presse süße Worte finden, als hätten sie wirklich Angst und Sorge, dass ihrem Kind was zugestoßen sein könnte, gibt sie vor ihrem neuen „Beschützer“ zu, dass all ihre Verletzungen und blauen Flecken von ihren Eltern stammen.
Noch genauer wird an dieser Stelle aber noch nicht darauf eingegangen.

Während sie sich freut, nun bei einem Menschen zu leben, der sie gerne hat und so dem Albtraum ihres bisherigen Lebens entkommen zu können hadert unser männlicher Hauptcharakter immer wieder mit der Angst geschnappt zu werden. Als er dann das erste Mal nach Sachis Entführung einem Polizisten über den Weg läuft wird ihm er Mal klar, dass er nun wirklich ein Verbrecher ist.

Nach dem ein oder anderen süßen (aber auch skurrilen) Moment, wenn man die Story-Grundlage beachtet, schließen die beiden einen ungewöhnlichen… nennen wir es mal „Handel“ ab. Denn Sachi will auf keinen Fall nach Hause zurück, sondern viel lieber bei ihrem neuen Freund bleiben, der ihr das zu geben scheint, was sie sich schon so lange wünscht. Liebe.
Auf dieser Basis machen es sich die beiden zur Aufgabe gemeinsam zu fliehen oder gemeinsam zu sterben – und das ohne, dass einer von beiden den Eindruck macht das total abgehoben zu finden oder Angst zu haben. Sachi bezeichnet sich selbst später zwar als nicht ganz bei Trost, aber andererseits freut sie sich auch über so Kleinigkeiten, dass er für sie kochen möchte und sie sich das erste Mal in ihrem Leben ein Essen wünschen darf.

Fazit

Bisher habe ich nur den ersten Band gelesen, der Zweite ist seit gestern im Handel erhältlich und ich warte nur darauf, dass ich ihn mir aus Kyos Billy-Regal angeln kann.
Habt ihr den Manga schon angefangen zu lesen? Dann teilt mir gerne mit, wie ihr den Auftakt zu dieser Story empfunden habt.

Hier habe ich noch einen schönen Trailer auf YouTube gefunden, der hat mich erst so richtig auf den Geschmack gebracht, auch wenn er auf Japanisch ist.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
(^ヮ^)/ Eure AsunaeYukki

Kommentar:
Manga ©Hakuri, Square Enix Co. Ltd.
Deutsche Fassung ©Square Enix Co. Ltd., Egmont Verlagsgesellschaften mbH, Tuttle-Mori Agancy Inc.

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