Manga Review – Zur Hölle mit Enra

Story

„Komachi wurde nach dem Grundsatz erzogen, dass man den Schwachen helfen und die Bösen bestrafen muss. Daran hält sie sich auch, aber trotzdem steht eines Tages Enra vor ihr, der Sohn des Höllenfürsten, und reißt sie mit sich in die Tiefe. Er behauptet, seine Schriftrolle zeige alle Menschen, die in Zukunft zu Sündern werden – und Komachis Name steht auch darauf. Aber das ist ein Irrtum, oder?

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Fest von ihrer Unschuld überzeugt, versucht Komachi zu beweisen, dass längst nicht alle Namen auf der Liste in Stein gemeißelt sind …“ – kaze-online.de

Allgemeines

Autor:      Chie Shimada
Verlag:     Kazé Manga
Debüt:      April 2018
Bände:     4

Zur Hölle mit Enra… oder doch nicht?

Diesen Titel zu lesen hat mir meine bessere Hälfte und beste Freundin Kyo ans Herz gelegt  – und ich muss sagen, EIN GLÜCK! (✧∀✧)/

Neben den tollen Zeichnungen und der Story die eine Mischung aus Fantasy und Comedy bildet, gibt es noch einige andere Punkte, die mir positiv an diesem Manga aufgefallen sind.

Zur Hölle mit Enra ist mit 4 Bänden abgeschlossen, was dazu führte, dass ich anfangs tatsächlich Sorge hatte, ob die Story untergeht, da bei so kurzen Reihen oft auf zu viele Kleinigkeiten Wert gelegt wird und der eigentliche Content infolgedessen auf der Strecke bleibt. Doch da hatte ich weit gefehlt, denn in diesem Fall liegt der Fokus stets auf den Charakteren.
Sowohl auf der Persönlichkeits- und Beziehungsentwicklung als auch auf der Vergangenheit der einzelnen Charaktere liegt ein ganz besonderer Augenmerk, was dafür sorgt, dass man sich ohne Probleme in die verschiedenen Charaktere einfühlen kann.
Meine persönlichen Favoriten unter den Dämonengeschwistern sind in jedem Fall Enra  und Rokuran (≧ω≦), obgleich man die beiden wirklich nicht miteinander vergleichen kann.

Der Zeichenstil ist etwas was mir besonders gefallen hat. Er erinnert mich sehr an die Titel von Natsuki Takaya mit denen ich meinen ersten Einstieg in die Welt der Manga hatte, nachdem ich zuvor eigentlich nur Anime geschaut hatte. Takaya zeichnete Titel wie Fruits Basket oder Liselotte & Witch’s Forest welche mir bis heute in Erinnerung – um nicht zu sagen in „liebevoller“ Erinnerung – geblieben sind.

Neben dem authentischen Charakterdesign sind mir vor allem die farbigen Seiten am Anfang jedes Bands aufgefallen. Allseits bekannt ist, dass Manga in der Regel schwarz-weiß sind (was sich klarerweise auf die Produktionskosten zurückführen lässt). Dieser Fakt führt dazu, dass ich mich wirklich jedes Mal über die Einleitungsseite gefreut habe, die zusätzlich zum Cover noch einmal ein anderes farbiges Motiv bietet.

Zusätzlich zur Hauptstory gibt es in jedem Band auch noch kleine Kurzgeschichten, die einen noch tieferen Einblick in das Gefühlsleben der einzelnen Figuren bringt. Das gibt definitiv einen Pluspunkt. (⌒ω⌒)ノ – Ebenso wie die schönen Captertitel.

Je eher man sich genau vorstellen kann, wie ein Charakter aussieht, umso besser kann man sich auf ihn einlassen. Nehmen wir mal Nagisa aus Assassination Classroom, im Leben wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass dieser Junge hellblaue Haare hat – um an dieser Stelle mal ein Vergleichsbeispiel zu nennen.

Im Zweifel für die Liebe!

„Im Zweifel für die Liebe!“ liest sich auf jedem Umschlag der Reihe, was schon vermuten lässt, in welche Richtung das Ganze gehen wird.

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Wie hoffnungsvoll erwartet gab es dann zum Ende hin auch ein halbes Happy End.
Enra und Komachi erkennen beide, dass sie sich lieben und ja, dann muss der gute Herr von dannen ziehen, da er je eigentlich nicht in die Menschenwelt gehört.
Schön ist, dass die Geschwister auf den letzten Seiten nochmal zurückkehren, da der Wettkampf um den Thron als „ungültig“ erklärt wurde, weil FanFan seine Finger mit im Spiel hatte. Die beiden finden also noch vor Komachis ableben wieder zusammen…

Und dann ist Ende… (・_・)

Man kann es sehen wie man möchte. Es gibt ein Happy End, aber ob das für einen so richtig zufriedenstellend ist liegt wohl echt im Auge des Betrachters.
Im Prinzip geht der Wettstreit um die Nachfolge des Dämonenkönigs weiter und damit auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptcharakteren – aber der Abschlussband endet damit, dass die beiden Liebenden sich eben noch einmal treffen.

Ein weiterführender Band wäre in meinen Augen echt super und würde definitiv seinen Weg in mein Bücherregal finden.

Habt ihr Zur Hölle mit Enra auch gelesen? – Dann teilt mir doch mit, was ihr für Erfahrungen damit gemacht habt.

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Abend
Eure AsunaeYukki

Kommentar:
Manga ©Chie Shimada, Kadokawa Corp.
Deutsche Fassung © VIZ Media Switzerland SA, KAZÉ Manga

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